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Weniger Freunde, mehr Wahrheit – Klarheit in Beziehungen

Aktualisiert: 8. Aug. 2025


„Manche Freunde begleiten dich nur, weil du dich nicht verändert hast.“


Und manche akzeptieren dich nur, solange sie von dir profitieren. Solange sie ihre Vorteile abschöpfen können. Solange du so funktionierst, wie es in ihren Lebensentwurf passt.


Doch wehe, du veränderst dich. Wehe, du fängst an, alte Muster zu hinterfragen. Wehe, du willst mehr vom Leben – eine neue Ausrichtung, neue Erfahrungen, echten Wandel. Dann kippt die Stimmung.


Viele Menschen lieben an dir nur das, was ihnen selbst nützt. Sie drehen sich in Gesprächen ständig um sich selbst, ihre Probleme, ihre Themen –und du wirst zum Seelen- und Problemmülleimer degradiert.


Immer dieselben Geschichten. Immer dieselben Dramen. Immer dieselbe Ohnmacht.


Das kostet Zeit. Das kostet Energie. Und meistens sind es genau die Menschen, die dann nicht da sind, wenn du einmal etwas brauchst.



Veränderung triggert – besonders die, die stehen geblieben sind

Wenn du dich veränderst, bist du für andere unbequem. Nicht, weil du falsch wirst – sondern weil du ihnen den Spiegel vorhältst. Deine Veränderung zeigt ihnen, dass sie selbst seit Jahren stagnieren.


Dass sie innerlich längst spüren: So geht’s nicht weiter.


Aber statt sich dieser Wahrheit zu stellen, erklären sie dich zum Problem.

Das ist einfacher. Bequemer. Schmerzfreier.


Viele haben keine Strategie zur Veränderung. Und keine Motivation. Oft fehlt es schlicht an Willen. Zu bequem. Zu faul. Zu viel Angst davor, was sich verändern könnte. Also lebt man lieber weiter in dieser monotonen Endlosschleife –ein ultra-eintöniges, sinnentleertes Leben. Bis irgendwann die Leere nicht mehr zu übersehen ist. Bis die Depression anklopft, weil jegliche Sinnhaftigkeit im Leben fehlt.


Und dann kommen diese auswendig gelernten Sätze: „Jetzt ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt.“ „Ich weiß ja, was ich ändern müsste …“„Ich hab’s schon mal versucht, aber …“


Sie drehen sich im Kreis aus Selbstmitleid, Ausreden und Dauerfrust. Ihre Worte klingen nach Erkenntnis, sind aber nur Verpackung. Und sobald du mit Energie und neuer Klarheit loslegst, sind sie es, die dir sofort den Wind aus den Segeln nehmen.



Nostalgie ist keine Freundschaft - verhindert Klarheit in Beziehungen

In vielen alten Freundschaften geht es irgendwann nur noch um Gestern. Immer wieder dieselben Geschichten. Dieselben Anekdoten. Dieselben Witze. Und wenn du mal ehrlich hinschaust, merkst du:


Es gibt keine echte Verbindung mehr im Heute.


Keine aktuellen Themen. Keine neuen Impulse. In der Gegenwart ist man sich längst fremd geworden.

Man schwelgt in Erinnerungen – als würde das genügen.


Aber: Nostalgie ist keine Freundschaft. Sie ist ein Echo.

Und ein Echo ersetzt keine echte Resonanz.


fehlende Klarheit in Beziehungen, da man sich unterschiedlich verändert hat
Immer die gleichen Gespräche, langatmige Treffen durch fehlende Klarheit in Beziehungen

Echte Freundschaft lebt in Veränderung. Sie verläuft nicht immer parallel – muss sie auch nicht. Aber sie entwickelt sich mit. Und wenn das nicht mehr möglich ist, dann veraltet die Verbindung –ganz still, ganz leise –bis du merkst, dass du dich nur noch verstellst, um Nähe zu simulieren, die es nicht mehr gibt.



Klartext im Coaching: Wenn du alles weißt – warum ändert sich dann nichts?

Ich höre oft Sätze wie: „Ich weiß genau, woran es liegt.“ „Ich hab das Problem schon durchschaut.“ „Ich müsste nur …“


Aber: Wissen ohne Umsetzung ist nichts. Gar nichts.


Es gibt ein treffendes Sprichwort:

„Es gibt viele Wissensriesen – und noch mehr Umsetzungszwerge.“


Wenn du alles weißt, aber nichts veränderst, blockierst du dich selbst. Dann brauchst du keine neue Erkenntnis – sondern eine klare Entscheidung.

Für dich. Für deinen Weg. Für dein nächstes Level.


Veränderung passiert nicht über Nacht. Sie passiert in kleinen, ehrlichen Schritten. Manchmal unbequem. Manchmal schmerzhaft. Aber du kannst sie trainieren. Je öfter du dich bewegst, desto leichter wird’s. Beginne mit kleinen Dingen. Bau Vertrauen auf. Du musst nicht mit dem großen Hammer anfangen –du brauchst nur den ersten Schritt.


Was stattdessen oft passiert? Viele Menschen kommen dann mit Aussagen wie:


„Das hab ich auch schon probiert – das funktioniert nicht.“


Komischerweise haben diese Menschen schon so viel ausprobiert –und nichts hat funktioniert. Da stellt sich doch die Frage: An wem das wohl liegen könnte, wenn alles nicht funktioniert?


Vor allem: Wie lange bist du wirklich drangeblieben?


Oder bist du – wie so oft – nach dem ersten oder zweiten kleinen Widerstand sofort wieder ausgestiegen?


Diese Menschen neigen dazu, den ersten Gegenwind als Beweis zu nehmen, dass es „nicht geht“. Und dann legen sie sich einen Monolog zurecht, warum „jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist“, warum „sie es ja eh schon wissen“ und warum „das für andere funktioniert, aber bei ihnen eben nicht“.


Sie versinken in einer endlosen Problemtrance. Reden viel – und sagen nichts. Und wenn du selbst voller Motivation aus einem Seminar kommst, ein gutes Buch gelesen hast, Feuer und Flamme bist für einen neuen Schritt in deinem Leben – dann killen genau diese Menschen deine Motivation.


Ich kann mich gut erinnern, wie ich einmal hochmotiviert aus einem Seminar kam. Voller Klarheit. Voller Ideen. Und mein engstes Umfeld sagte mir: „Das ist alles Gehirnwäsche. Totaler Quatsch. Völlig irre.“


Damals hat mich das tief getroffen. Heute weiß ich: Diese Aussagen kamen aus ihrer eigenen Angst. Angst davor, dass sich etwas verändert. Angst davor, dass ich mich verändere – und damit ungewollt ihren Stillstand offenbare.


Ein Jahr später kam eine lebensbedrohliche Diagnose ins engste familiäre Umfeld. Und genau die Fähigkeiten, die ich damals im Seminar gelernt hatte – die angeblich so „irre“ waren –waren plötzlich Gold wert.


Auch meine damalige Partnerin konnte mit meinem Drang nach Wachstum wenig anfangen. Sie hatte sich für den Status quo entschieden. Ich wollte immer weiter.


Für mich war Stillstand der wahre Albtraum. Ich konnte und wollte nicht auf der Stelle treten, nur um für andere bequem zu bleiben. Und das ist bis heute so geblieben.


Am Ende hilft es nichts, ein Buch nach dem anderen zu lesen, das nächste Seminar zu buchen oder die hundertste Podcast-Folge zu hören – wenn du nicht in die Umsetzung kommst.



Für echte Veränderung brauchst du das passende Umfeld - sorge für Klarheit in Beziehungen

Was du brauchst, ist ein Umfeld, das dich trägt. Menschen, die dich inspirieren. Menschen, die ähnliche Ziele haben, ähnliche Werte, ähnliche Vorstellungen vom Leben. Menschen, die nicht erschrecken, wenn du wächst – sondern dich anfeuern.


Und du brauchst den Mut, dich von denen zu befreien, die dich bremsen:

  • Nöhler

  • Daueropfer

  • Energiediebe

  • Zeitfresser

  • Menschen, die sich immer nur um sich selbst drehen

  • Menschen, die immer in Problemen denken

  • Menschen, die alles kleinreden, was nicht in ihr kleines Weltbild passt


Das sind keine Begleiter – das sind Bremsen. Und sie gefährden deine Entwicklung, deinen Erfolg, deine Klarheit.


Wenn du dich veränderst, fühlen sich solche Menschen in deiner Umgebung sowieso nicht mehr wohl. Sie haben andere Themen. Andere Schwerpunkte. Sie beklagen lieber die Zustände, als selbst etwas zu verändern – und verbringen ihre Zeit gern mit anderen, die ins selbe Horn blasen.


Der schlimmste Satz in diesem Zusammenhang?

„Bleib so wie du bist.“

Schlimmer geht’s kaum. Ich will nicht so bleiben, wie ich bin. Ich will wachsen, lernen, mich weiterentwickeln. Wenn du jemand bist, der so bleiben will wie er ist – dann bleib bitte weg von mir. Denn wir werden uns nicht verstehen. Dann sind wir einfach zu unterschiedlich.



Du brauchst niemandes Erlaubnis für dein Wachstum

Wenn du dich veränderst, ist das dein gutes Recht. Du musst dich nicht rechtfertigen. Nicht erklären. Und schon gar nicht schuldig fühlen.

Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben. Du darfst deine Zeit, Energie und Aufmerksamkeit in Menschen investieren, die mit dir wachsen wollen. Und dich genauso klar entscheiden, wen du nicht mehr mitnehmen willst.



Wer nicht mitwächst, darf zurückbleiben

Ich bin da heute radikal ehrlich. Wer meine Entwicklung behindert – bewusst oder unbewusst –der hat in meinem Leben keinen Platz mehr.

Ich will nicht stagnieren, nur um niemanden zu verunsichern.


Ich will nicht das Problem anderer zu meinem machen. Ich möchte Klarheit in meinen Beziehungen.


Denn Rücksicht darf nicht zur Selbstverleugnung werden. Und Mitleid ist keine Strategie.

Manchmal trennen sich Wege. Nicht aus Groll. Nicht aus Kälte. Sondern, weil es sich auseinanderentwickelt hat.


Man kann dankbar sein für die gemeinsame Zeit – und trotzdem weiterziehen. Ohne Drama. Und ja, manchmal führen Wege auch wieder zusammen. Und wenn nicht – dann ist es auch gut so.



Entwicklung verändert dein Umfeld – automatisch

Ich habe in den letzten Jahren erlebt, wie sich mein Umfeld positiv verändert hat.

Weil ich mich verändert habe. Andere Werte. Andere Interessen. Andere Gespräche.


Manche Freunde begleiten mich seit über 35 Jahren. Dafür bin ich zutiefst dankbar. Andere sind neu – aber mit mehr Tiefe als je zuvor. Denn wahre Freundschaft entsteht nicht nur durch Zeit.


Sondern durch Ehrlichkeit. Echtheit. Entwicklung.


Klarheit in Beziehungen macht Freundschaften zu Freundschaftenc
Offener und ehrlicher Umgang miteinander sorgt für Klarheit in Beziehungen und festigt Freundschaften

Freundschaft heißt nicht, immer einer Meinung zu sein.

Sondern: sie offen äußern zu dürfen. Besonders dann, wenn sie sich unterscheidet. Wer, wenn nicht ein Freund, sollte dir ehrliches Feedback geben?

Und ja, ehrliche Rückmeldung fühlt sich nicht immer gut an. Aber sie hilft dir/mir zu wachsen – wenn du bereit bist, hinzuschauen.


Fazit zur Klarheit in Beziehungen

Wenn du dich weiterentwickelst, wird sich zwangsläufig dein Umfeld verändern. Nicht jeder wird bleiben – und das ist gut so.


Denn: Was bleibt, ist deine Klarheit. Deine Ehrlichkeit mit dir selbst.


Und die ist wichtiger als jede falsche Harmonie.

Mach dein Leben nicht zu einem Laienschauspiel, in dem du eine Rolle spielst, die dich mittel - bis langfristig auslaugt und zerstört. Bei diesem Stück gibt es keine Gewinner. Alle lächeln sich an, tragen Masken, und keiner weiß mehr, wie er sich wirklich verhalten soll. Hier ist mangelnde Klarheit über die Beziehung, offensichtlich, weil keiner wirklich hinschauen möchte..


Verlorene Zeit.


Das Resultat? Schwelende Spannung. Unausgesprochene Konflikte. Ein Knall, der unausweichlich ist – obwohl man ihn mit ehrlicher Kommunikation hätte verhindern können.


Und manchmal muss man einfach ehrlich sein:


Wenn es nicht mehr passt, dann passt es nicht mehr.


Dann geht jeder seinen Weg –in Würde. Ohne Schuld. Ohne Drama.

Denn echte Verbindung lebt nicht vom Festhalten, sondern vom gemeinsamen Wachsen.



Weniger Freunde – dafür echte. Weniger Ausreden – dafür echte Veränderung.

Wenn du spürst, dass da mehr in dir steckt, aber dein Umfeld dich klein hält, dann ist jetzt der Moment, dich klar für dich zu entscheiden.


Dann lies mein Buch Der Klarheitscode – Wie du aufhörst zu funktionieren und anfängst zu leben“ und hol dir die Impulse, die dir dein Umfeld nie geben wird.


Oder buche dir direkt ein kostenloses Klarheitsgespräch mit mir –wenn du nicht mehr reden, sondern handeln willst.


Klarheit beginnt mit einer Entscheidung. Deiner.


Sorge für Klarheit in Beziehungen.



 
 
 

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